CMD-Patienten behandeln

einfach | sicher | stressfrei

mit dem Konzept von Dr. Erich Wühr, M.Sc.

Was wir als Praktiker wirklich wissen müssen

In meinen CMD-Seminaren und Online-Kursen geht es nur um Erfahrungen und Erkenntnisse,

  • die für meine tägliche Praxis in der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems wirklich von Bedeutung sind und
  • von denen ich konkrete Konsequenzen für mein praktisches Handeln ableiten kann.

Differenzialdiagnostik von Schmerzen - Sind wir als Zahnärzte überhaupt zuständig?

Zahnärzte und Kieferorthopäden sind nur bei nozizeptiven, vor allem myofaszialen Schmerzen zuständig. Patienten mit neuropathischen Schmerzen sollten von einem Schmerzmediziner behandelt werden, Patienten mit psychogenen (somatoformen) Schmerzen von einem Psychotherapeuten bzw. einem Psychosomatiker. Durch eine sorgfältige Differenzialdiagnostik können wir diese neurophysiologischen Schmerzarten unterscheiden und unsere Patienten der geeigneten Therapie zuführen. Dies macht den Umgang mit Schmerzpatienten für uns stressfrei, weil wir uns keine Behandlungen zumuten, für die wir nicht ausgebildet sind.

Bruxismus - Das eigentliche Problem und seine Lösung

Hohe Kräfte beim nächtlichen Zähneknirschen und -pressen (Bruxismus) sind das eigentliche Problem bei Patienten mit myofaszialen Schmerzen innerhalb und oft auch außerhalb des Kausystems. Bei Männern sind bis zu 200 kp gemessen worden. Dies sind Kräfte, die sonst im Leben eines Menschen eher selten auftreten. Sie belasten Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystem. Vor allem wenn Formstörungen vorliegen (Okklusionsstörungen, Zahnfehlstellungen, Kieferanomalien, Zahnzahlanomalien), können myofasziale Schmerzen entstehen.

Die Vermeidung hoher Kräfte beim nächtlichen Zähneknirschen und -pressen ist durch eine besondere Schiene möglich – durch die so genannte Jig-Schiene.

Allerdings: Hinter dem Phänomen „Bruxismus“ steht ursächlich übermäßiger Stress. Deshalb: Begleitend zu unserer zahnärztlichen Therapie ist immer ein angemessenes Stress-Management durch den Patienten selbst grundlegend und für den Behandlungserfolg eigentlich unabdingbar …

Stress-Management mit System

Wie gesagt: Hinter dem Phänomen „Bruxismus“ steht das Phänomen „übermäßiger Stress“. Unsere Patienten mit myofaszialen Schmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems müssen lernen, angemessen mit Stress umzugehen, besonders mit der agressiven, kämpferischen Form der Stress-Reaktion. Es sind vor allem engagierte, zuverlässige, etwas perfektionistische Menschen, die nachts mit den Zähnen knirschen und pressen, um angestaute Stress-Energie über das Kausystem abzureagieren.

Den angemessenen Umgang mit dem Phänomen „Stress“ nennen wir Stress-Management. Die reine zahnärztliche Behandlung ist bei weitem nicht so erfolgreich, als wenn wir sie mit dieser Eigeninitiative der Patienten kombinieren. Um unseren Patienten dies beizubringen, haben wir zwei Online-Videotrainings in Web gestellt: www.stress-management.expert

 

Ein Netzwerk aufbauen und interdisziplär arbeiten

Chronische myofasziale Schmerzen können wir nur in Zusammenarbeit mit anderen Experten erfolgreich behandeln. Denn chronisch Kranke sind üblicherweise vielfältig belastet: Physiotherapeuten und Osteopathen, Schmerzmediziner, Psychologen und Psychotherapeuten, Naturheilärzte usw. sind unsere natürlichen Partner beid er Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems.

Ein wichtiger Aspekt unseres Behandlungskonzepts ist deshalb der Aufbau und die Pflege eines interdisziplinären Netzwerks.

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Patienten richtig führen - Mehr als die "halbe Miete"

Patienten müssen zu jeder Zeit genau verstehen,

  • wie der Behandler ihre Lage einschätzt,
  • welchen Plan der Behandler verfolgt,
  • wie die Behandlungsverfahren wirken,
  • was sie selbst beitragen müssen und
  • welche Ergebnisse der Behandler erwartet

Es ist die hohe Kunst der Patientenführung, dies durch verbale und nonverbale Kommunikation sicher zu stellen und so den Behandlungserfolg zu fördern.

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